Putter kaufen 2026: Die 8 besten Modelle
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Rund 40 % aller Schläge einer Golfrunde sind Putts – trotzdem investieren die meisten Spieler mehr Zeit in die Driver-Wahl als in den richtigen Putter.
Blade vs. Mallet: Welcher Putter-Typ passt?
Die Grundsatzentscheidung beim Putter-Kauf ist die Kopfform. Beide Typen haben klare Stärken:
| Merkmal | Blade | Mallet |
|---|---|---|
| Kopfgewicht | Leichter (300–340 g) | Schwerer (340–380 g) |
| Fehlerverzeihung | Gering | Hoch |
| Schwungbahn | Bogenförmig (Arc) | Gerade (Straight-Back-Straight-Through) |
| Feedback | Direktes Treffgefühl | Gedämpft, weicher |
| Geeignet für | Spieler mit Arc-Stroke | Spieler mit geradem Stroke |
Die 8 besten Putter 2026
1. Scotty Cameron Phantom X 5.5
Mallet mit Aluminium-Stahlkopf und Mikro-Fräsung. Hohe Fehlerverzeihung bei weichem Treffgefühl. Der X 5.5 eignet sich für Spieler mit geradem bis leicht bogenförmigem Stroke.
2. Odyssey White Hot OG #1
Blade-Klassiker mit dem bewährten White-Hot-Insert. Direktes Feedback, präzise Distanzkontrolle. Seit Jahren einer der meistgespielten Blade-Putter auf der Tour – und das aus gutem Grund.
3. TaylorMade Spider GTX
High-MOI-Mallet mit Pure Roll Insert und True Path Ausrichtungshilfe. Extrem stabil bei off-center Treffern. Das hohe Trägheitsmoment macht diesen Putter besonders fehlerverzeihend auf schnellen Grüns.
4. Ping PLD Milled Anser
Aus dem Vollen gefräster Blade-Putter mit weichem 303-Edelstahl. Für Puristen, die maximales Feedback suchen. Das Anser-Design ist seit über 50 Jahren bewährt und wurde für 2026 mit optimierter Gewichtsverteilung modernisiert.
5. Cleveland Huntington Beach Soft #4
Mallet mit Speed Optimized Face Technology – die Schlagfläche gleicht Geschwindigkeitsunterschiede bei Treffern am Toe oder Heel aus. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
6. Callaway Ai-ONE Milled Jailbird
Mallet mit KI-optimierter Schlagfläche. Unterschiedliche Oberflächenstrukturen über die Schlagfläche verteilt sorgen für konsistentere Ballgeschwindigkeit bei exzentrischen Treffern.
7. Mizuno M Craft Type V
Mallet aus weichem 1025E Mild Carbon Steel mit CNC-Fräsung. Japanische Fertigungsqualität, die man beim Treffmoment spürt. Kompakte Mallet-Form, die sich wie ein großer Blade spielt.
8. Titleist Scotty Cameron Super Select Newport 2
Der Blade schlechthin. Aus 303-Edelstahl gefräst, mit Vibrationsdämpfung durch den Aluminium-Sole-Plate. Kompromisslose Präzision für Spieler, die sich auf ihr Gefühl verlassen.
Preis vs. Leistung: Lohnen sich teure Putter?
Scotty Cameron und Ping PLD kosten 350–500 Euro. Der Cleveland Huntington Beach liegt bei 130 Euro. Spielt ein Putter, der dreimal so teuer ist, auch dreimal besser? Die kurze Antwort: nein. Die Materialunterschiede (304 vs. 303 Edelstahl, Mikro-Fräsung vs. CNC-Insert) sind marginal und wirken sich erst bei Spielern mit unter 30 Putts pro Runde spürbar aus.
Was teure Putter bieten: präzisere Fertigungstoleranzen (Gewichtsabweichung unter 0,5 g statt 2–3 g), bessere Verarbeitung (sauberere Kanten, gleichmäßigere Fräsung) und exklusivere Materialien. Für den Durchschnittsspieler mit 34–38 Putts pro Runde bringt der Cleveland für 130 Euro 90 % der Leistung eines Scotty Cameron.
Putter-Fitting: Diese Werte zählen
Schaftlänge
Standard sind 33–35 Zoll. Die richtige Länge hängt von Körpergröße und Ansprechposition ab. Zu lang führt zu aufrechter Haltung und schlechter Augenlinie, zu kurz zu verkrampftem Bücken.
Loft
Die meisten Putter haben 3–4° Loft. Das hebt den Ball leicht aus der Senke, die er im Grün drückt, und startet ihn auf einer sauberen Rollbahn. Bei Forward Press (Hände vor dem Ball) kann etwas mehr Loft nötig sein.
Gewicht
Leichtere Putterköpfe (unter 340 g) bieten mehr Gefühl auf langsamen Grüns. Schwerere Köpfe (über 350 g) stabilisieren den Stroke auf schnellen Grüns und bei Nervosität.
Grip und Griff: Der unterschätzte Faktor
Die meisten Putter kommen mit Standard-Grip in pistolförmiger Form. Dickere Grips (SuperStroke S-Tech, CounterCore) reduzieren die Handgelenksbewegung im Stroke und stabilisieren den Putt auf langen Distanzen. Spieler mit nervösen Händen oder Yips profitieren messbar von einem dickeren Griff — die Putt-Streuung sinkt um 15–20 % auf 3-Meter-Putts.
Armlock-Grips (extra lang, der Putter lehnt am Unterarm) sind seit 2024 auf der PGA Tour erlaubt und helfen Spielern mit instabilem Handgelenk. Broomstick-Putter (Brusthöhe) sind dagegen seit dem Anchoring-Verbot 2016 in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr regelkonform — der Schaft darf nicht am Körper verankert werden.
Der Grip-Wechsel am Putter kostet 10–15 Euro und dauert 10 Minuten. Teste verschiedene Griffstärken im Pro-Shop, bevor du dich festlegst — der Unterschied zwischen einem 1.0 und einem 3.0 SuperStroke fühlt sich an wie ein komplett anderer Putter.
Insert-Materialien im Vergleich
Das Insert-Material in der Schlagfläche bestimmt maßgeblich das Treffgefühl und die Ballkontrolle. Drei Technologien dominieren 2026:
Urethan-Inserts (Odyssey White Hot, TaylorMade Pure Roll): Weiches Material, das den Ball beim Treffmoment minimal einsinken lässt. Erzeugt gleichmäßigeren Roll und bessere Geschwindigkeitskontrolle. Fühlt sich weich und gedämpft an — ideal für Spieler, die Feedback über das Ohr statt über die Hände aufnehmen.
Gefräster Stahl (Scotty Cameron, Ping PLD): Kein Insert, die Schlagfläche ist direkt aus dem Schlägerkopf gefräst. Liefert das direkteste, härteste Feedback. Jeder Millimeter Treffpunkt-Versatz ist spürbar. Bevorzugt von Spielern mit gutem Ballkontakt, die ihr Putten über taktiles Feedback steuern.
KI-optimierte Oberflächen (Callaway Ai-ONE): Maschinell berechnete Rillen- und Noppenmuster, die bei exzentrischen Treffern die Ballgeschwindigkeit normalisieren. In Tests reduzieren diese Oberflächen die Geschwindigkeitsstreuung bei Toe- und Heel-Treffern um 10–15 %. Besonders hilfreich für Spieler mit inkonsistentem Treffpunkt.
Fazit
Für Mid-Handicapper mit geradem Stroke: der TaylorMade Spider GTX bietet die beste Kombination aus Fehlerverzeihung und Distanzkontrolle. Für Spieler mit Arc-Stroke und dem Wunsch nach direktem Feedback: der Odyssey White Hot OG #1. In beiden Fällen gilt: Ein 30-minütiges Fitting beim Pro-Shop bringt mehr als jede Online-Recherche – weil sich der richtige Putter nicht lesen, sondern nur fühlen lässt.
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